Bianca, Céline, Katty, Nadine, Patrick, Trix und 2 Besucherinnen, Christa und Rachel

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4.5. / 5.5.2016 Schweiz - Ungarn

Los geht's! Um 14 Uhr ist die Gruppe startklar und fährt flott Richtung zweite Heimat. Bis zum ersten Stau am Zoll. Im Schneckentempo geht's bis Wien, gegen zwei Uhr morgens allmählich wieder etwas schneller. Ankunft nach 14 Stunden Fahrt um fünf Uhr morgens, ein kurzes Nickerchen, Frühstück und an die Arbeit.

5.5. 2016 Bonyhad

Im neuen Tierheim werden Geräte und Arbeitsmaterial ausgeladen. Arbeiter sind hier, es wird gemauert, verputzt und im Badezimmer gefliest.

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Die härteste Arbeit war das Ausheben von 30 cm hartem Lehmboden im Stall. Mit der Stechgabel auflockern, Schaufel für Schaufel in die Schubkarre füllen und draussen aufhäufen.

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Derweil wurde im Eingangsraum gespachtelt und verputzt. Wasser aus dem Brunnen pumpen und Putz anrühren, Löcher und Risse in der Wand sauber verputzen und glätten.

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In der Küche wurden von den Arbeitern die Wände renoviert, die müssen nun mit Grundierung gestrichen werden. Dasselbe an der Aussenfassade des Wohnteiles.

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Dunkle Wolken und erste Regentropfen beenden die Renovationen für heute. Weiter in die Tötung, Futter und Sachspenden ausladen und einräumen. Ein heftiges Gewitter folgt, und bei Platzregen und Hagelschauer kommt Melinda mit einem Hund, der soeben gefunden wurde. Ab in die Pension.

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6.5. 2016 Bonyhad

Auch am zweiten Tag wird weiter renoviert. Die gestern grundierte Fassade wird nun gestrichen, im Wohnzimmer werden Ausbesserungen gemacht und der Eingangsraum erhält ebenfalls einen neuen Anstrich.

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Ein Teil des Teams fährt los um die neue Küche zu kaufen. Das gewünschte Modell gabs nicht, aber nach einigem Suchen wurde ein akzeptables Ausstellungsmodell gefunden. Und ein Vogelhäuschen. Die Küchenmöbel werden ausgeladen und vorerst im Wohnraum zwischengelagert.

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7.5. 2016 Bonyhad

Der dritte Tag galt ganz den Hunden. Sämtliche Hunde durften raus aus den Zwingern und eine gute Runde laufen. Es war ihnen anzusehen, wie glücklich sie waren. Rennen, schnüffeln, spielen, sich im Gras wälzen, gestreichelt werden ... für eine kurze Zeit dem langweiligen Zwingeralltag zu entkommen.

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Leider endete auch dieser Tag mit der Ankunft eines neuen Hundes im Tierheim. Ein völlig abgemagerter und halb verdursteter Hund wurde von der Polizei beschlagnahmt. Der Besitzer wurde gefragt, weshalb der Hund derart mager wäre. Die Antwort: "er hatte keinen Appetit". Der Hund war so schwach, dass er noch vor dem Tierheim zusammen brach. Schnell wurden Wasser und etwas Futter gebracht und er erholte sich soweit, dass er in der Quarantäne untergebracht werden konnte.

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8.5. 2016 Bonyhad

Am vierten Tag trennte sich das Team, zwei Leute fuhren ins Tierheim Nagyatad, die Anderen blieben in Bonyhad. Hier wurde weiter renoviert ....

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.... im Tierheim kriegt die liebe Cili, die immer für Katzentests herhalten muss, ihre verdienten Streicheleinheiten, es wird aufgeräumt, geputzt, Futter eingekauft und eingeräumt.

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Nachmittags kommt der Architekt, Pläne und Ausbau werden besprochen und nächste Arbeiten bugetiert und geplant.

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Nagyatad

In Nagyatad werden zuerst die Langzeit-Insassen im Tierheim begrüsst. Dexi und Bumbi, die beiden grossen Komondorok, Vili der endlos seine Kreise im Zwinger dreht, die alte Gina, Panna und Pocok, die beiden Listenhunde, Gin, seit Welpenalter im Tierheim, ....  Immer noch sitzen sie in ihren Zwingern und warten auf ihre Menschen und ihr eigenes Zuhause.

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Es wird gefüttert, geputzt, und die Hunde dürfen gruppenweise in den Freilauf. Hier und auch bei Erika zu Hause gab's viele neue Hunde zu beobachten und zu fotografieren. Ansonsten verlief der Tag diesmal ruhig, keine Notfälle, keine Tierarztbesuche und keine aufgefundenen Tiere.

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9.5. 2016 Nagyatad

Fünfter Tag und schon wieder Abschied nehmen. Noch einmal bei den Hunden vorbei schauen und unbedingt noch einmal Ciprus besuchen. Sogar die schüchterne Panna kommt ans Gitter und lässt sich streicheln. Allen Hunden auf Wiedersehen sagen und doch hoffen, dass es nächstes mal weniger sind.

Die adoptierten Hunde werden bereit gemacht und eingeladen. Der Welpe Kökény ist damit gar nicht einverstanden und protestiert lautstark, die anderen haben teilweise Angst und möchten nicht in die Box. Aber bald sind alle drin, die Papiere bereit, das Gepäck verladen.

Auf dem Weg nach Kaposvar geht's kurz beim neuen Tierheim vorbei. Auch Nagyatad musste ein anderes Gelände suchen, auch hier gehört das jetzige Tierheim der Stadt und der Bürgermeister verlangt, dass die Hunde nach 14 Tagen Aufenthalt eingeschläft werden (was vorerst verhindert werden konnte).

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9.5. / 10.5. 2016 Kaposvar und Rückreise

Das gesamte Team trifft sich wieder in Kaposvar. Hier muss nach dem Brand geschaut werden, was weiter geschehen soll. Gebäude müssen abgerissen werden, und da die Bewilligungen für Neubauten zu lange dauern, muss ein Ersatz gefunden werden, wahrscheinlich ein grosser Container.

Für Kaposvar kamen diesmal besonders viele Sachspenden zusammen, Medikamente, Futter, Decken, Bettchen und diverse Geräte, alles wird auch dringend benötigt.

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Auch hier Hunde einladen, zurück nach Bonyhad die restlichen Hunde einladen, dann Abfahrt in die Schweiz. Unterwegs Hunde kurz ausführen und Wasser geben, alle Boxen sind noch sauber.

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Nach einer laaaangen aber ansonsten problemlosen Fahrt kommen wir frühmorgens am Zoll an und müssen warten. Zeit für einen Kaffee. Verzollung und Papierkontrolle, jeder Hund erhält seinen Einfuhrstempel ins Impfbüchlein. Weiter zu den Übergaben, gespannte Adoptanten erwarten uns und die Hunde dürfen nach der langen Reise endlich ihre Boxen verlassen.

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© Hundehilfe Ungarn 2014