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Wichtige Mitteilung der Hundehilfe-Ungarn

Betrifft: Weitere Tierschutzarbeit, Sachspendenannahme und neue EU-Vorschriften

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer
Wir stehen aktuell vor riesengrossen Herausforderungen und wissen ehrlich gesagt gerade nicht mehr, wo uns der Kopf steht.
In den letzten Tagen haben wir zahlreiche Gespräche mit Behörden geführt, um Klarheit darüber zu erhalten, wie sich die neuen EU-Vorschriften für den internationalen gewerblichen Gütertransport auf unsere Arbeit auswirken und welche Anforderungen wir künftig erfüllen müssen.
Die Antworten darauf haben uns ehrlich gesagt erschlagen.
Die neuen Vorschriften bringen eine enorme finanzielle Belastung, einen gewaltigen bürokratischen Aufwand, viel Zeitaufwand und zahlreiche weitere Hürden mit sich, die für uns im Moment fast unüberwindbar erscheinen.

Besonders schwierig ist die Situation, weil unser Transporter inzwischen in die Jahre gekommen ist. Schon vor diesen neuen Vorschriften war klar, dass wir in absehbarer Zeit ein neues Fahrzeug benötigen werden. Es macht deshalb kaum Sinn, jetzt noch viel Geld in die Aufrüstung unseres alten Transporters zu investieren, wenn dieser ohnehin ersetzt werden muss.
Wir stehen also vor der Situation, dass wir nicht nur die Anschaffung eines neuen Transporters finanzieren müssten, sondern zusätzlich mit hohen Kosten für die Umsetzung der neuen Vorschriften konfrontiert werden.
Die traurige Realität ist, dass wir im Moment schlicht nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um einen neuen Transporter anzuschaffen und gleichzeitig alle damit verbundenen Anforderungen zu erfüllen. Denn mit dem Fahrzeug allein ist es nicht getan. Hinzu kommen weitere Kosten für die vorgeschriebenen Ausrüstungen, Fahrerkarten, administrative Anforderungen und vieles mehr.
Um ehrlich zu sein: Im Moment haben wir keine Ahnung, wie wir das alles finanzieren und bewältigen sollen.

Für einen kleinen, gemeinnützigen Verein ist das eine Situation, die uns an unsere Grenzen bringt.
Momentan herrscht bei uns schlichtweg Land unter. Wir versuchen herauszufinden, wie es weitergehen kann und ob unsere Kräfte und Möglichkeiten dafür überhaupt ausreichen.
Es fällt uns schwer, das zuzugeben, aber wir sind müde. Wir sind erschöpft. Und im Moment kratzen wir unsere letzten Reserven zusammen, um nicht den Mut zu verlieren.
Leider sind wir mit diesem Problem nicht allein. Viele Tierschutzvereine und Hilfsorganisationen stehen aktuell vor denselben Herausforderungen.

Bis wir Klarheit über unseren weiteren Weg haben, können wir leider auch keine Sachspenden mehr annehmen, da wir aktuell nicht sicherstellen können, dass wir diese wie bisher nach Ungarn transportieren können.
Was uns dabei am meisten schmerzt: Unsere Tierschutzarbeit, die wir seit 17 Jahren mit viel Engagement und Herzblut leisten, können wir unter diesen Umständen momentan nicht mehr in der Form weiterführen, wie wir es bisher getan haben. Und genau das ist für uns das Schlimmste an der ganzen Situation.
Die Tatsache, dass ausgerechnet die Tiere und unsere Hilfe für sie unter diesen Entwicklungen leiden.
Wir hoffen von Herzen, dass wir einen Weg finden. Aber aktuell brauchen wir vor allem Zeit, Verständnis und etwas Hoffnung.

Euer Team von Hundehilfe Ungarn